Welche Sandfilteranlage macht Sinn?

4. August 2010 – 11:20

Zu den wesentlichen Elementen eines Pools gehört die Sandfilteranlage. Doch die Frage nach der richtigen Sandfilteranlage lässt viele Poolbesitzer nur ahnungslos mit den Schultern zucken. Als Faustformel für die Größe und Leistung der Filteranlage gilt: Wasserinhalt dividiert durch vier Stunden ergibt die Umwälzleistung der Filterpumpe pro Stunde. Dies bedeutet, dass sich Wasser im Extremfall binnen 24 Stunden bis zu sechsmal filtern lässt. Außerdem gilt: Die Mindestmenge der Quarzsand Füllung sollte mindestens dem Wasserinhalt entsprechen. Besser wäre aber der doppelte Wert. Diese Formel gilt auch für größere private Schwimmbecken.

Elementarer Bestandteil der Filteranlagen sind die Pumpen. Pumpen kann man angeben in der höchsten und in der kleinsten Fördermenge. Sie muss selbstansaugend sein und einen Vorfilter haben. Selbstansaugende Pumpen können auch mal Luft verkraften und Luft kommt nun mal oft in das System eines Schwimmbades.
Ein Sandfilter sollte immer ein Zentralventil besitzen. Der Sand wird nämlich nicht laufend ausgetauscht, sondern bei Verschmutzung, wieder rückgespült. Dafür wird das Zentralventil benötigt, damit der Wasserdurchfluss durch den Filter umgekehrt laufen kann. Somit wird der Sand gewaschen und der Schmutz mit dem Waschwasser wandert in die Kanalisation. Eine Sandfilteranlage braucht demnach einen Kanalanschluss.

Das Zentralventil sollte mindestens drei verschiedene Stellungen haben: Filtern – Rückspülen – Entleeren. Gute Zentralventile haben sogar 6 Stellungen: Filtern – Rückspülen – Nachspülen – Zirkulation – Entleeren und Geschlossen. Moderne Sandfilteranlagen haben zusätzlich die Funktion „Überwintern“.
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