Tischkicker und Kickertisch

14. September 2010 – 09:53

Tischkicker findet man in Gaststätten, diversen Freizeiteinrichtungen und in vielen Kinderzimmern. Ziel des Spiels ist es mit Hilfe der Spielfiguren, die an drehbaren Stangen befestigt sind, den Ball in ins gegnerische Tor zu befördern. Wie im Fußball ist dabei gute Ballkontrolle und Geschick gefragt. Jede Mannschaft verfügt über 11 Spieler, die über die 4 Griffstangen an jeder Seite gesteuert werden. Das Spiel kann zu zweit oder in Zweierteams gespielt werden. In der Regel übernimmt ein Spieler die Abwehr und der zweite den Sturm. Tore werden durch, an einer Stange befindliche, verschiebbare Klötze gezählt. Wird ein Tor geschossen, wird einfach ein Klotz zur Seite geschoben. Bei moderneren Tischkickern erfolgt die Punktezählung sogar über eine digitale Anzeige. Doch auch außerhalb des Freizeitbereichs erfreut sich der Tischkicker großer Beliebtheit. Professionelle Tischfußballspieler sind beispielsweise im „deutschen Tischfußball-Bund“ vertreten und nehmen an Spielen in verschiedenen Ligen oder an Meisterschaften Teil. Außerdem wurden offizielle Regeln eingeführt, so müssen sich beim Schuss immer beide Hände an den Griffstangen befinden. Eine weitere Regel besagt, dass jeder Ball der hinter die Torlinie befördert wurde als Tor zählt, egal auf welche weise dieser die Linie erreichte. Durch Spieltechniken wie dem Pin-shot, Bandenschüssen und dem „jet“ kann man seine Chancen deutlich verbessern.
Gleiten die Griffstangen nicht mehr optimal, kann man diesem Problem durch die Behandlung der Stangen mit Möbelpolitur oder Silikonspray entgegenwirken. Um einen möglichst festen Griff zu bekommen und ein Abrutschen zu vermeiden, verwenden Profis beim Spielen häufig Handschuhe. Die aus dem Tennis bekannten Griffbänder werden ebenfalls des öfteren verwendet.

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