Tagesgeldzins

26. Juli 2010 – 16:14

Der Begriff Tageszinsen wird häufig gleich mit dem Wort Tagesgeldzinsen verwendet. In Wirklichkeit beschreiben Tageszinsen jedoch die auf den Tag umgerechneten Zinsen für eine Geldanlage. Tagesgeldzinsen hingegen werden fast immer jährlich (p.a.) angegeben.

Da es sich bei Tagesgeld um eine flexible und volatile Geldanlage handelt, ist dieser jährliche Zinssatz fast immer nicht korrekt, da während des Jahres eine Zinsanpassung nach oben oder unten erfolgen kann. Bietet eine Bank beispielsweise 4,00% Tagesgeldzinsen für 6 Monate an und senkt die Zinsen für die zweite Jahreshälfte auf 2,00 %, ist eine jährlicher Zinssatz von 3,00 % zu errechnen. Die Angabe von Tageszinsen macht nur begrenzt Sinn, da die wenigsten Anleger eine kurze Anlage über wenige Tage in Erwägung ziehen und sich eine solche auch nicht lohnt. Viele Banken bieten für Tagesgeld einen Aktionszins an,
der für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben wird. So finden sich z.B. Angebote bei denen der Zinssatz für 6 Monate nach Kontoeröffnung oder aber bis zu einem bestimmten Datum festgeschrieben wird. Grundsätzlich ist es wichtig, die Tagesgeldzinsen stetig zu beobachten und zu vergleichen. Ein Kontowechsel kann sich sehr positiv in der Rendite bemerkbar machen. Tagesgeldkonten sind gebührenfrei und die Eröffnung ist kostenlos und unkompliziert. Ein häufiger Wechsel des Tagesgeldkontos ist daher sehr beliebt.

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