Sicherheit durch Pflegevorsorge

29. März 2012 – 08:06

Die Vorstellung vom Altern in Würde, auch wenn man auf Hilfe angewiesen ist, kann meist nur bei entsprechender Vorsorge erfüllt werden. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherungen sind nämlich mehr mit einer Teilabsicherung gleichzusetzen, ein eigener Anteil ist obligatorisch.

Zuschüsse aus Pflegepflichtversicherung

Die von jedem Krankenversicherten zu entrichtenden Pflichtbeiträge für die gesetzlichen Pflegeversicherungen reichen bei Weitem nicht aus, um die ständig steigenden Pflegekosten vollständig abzudecken. Die demografische Entwicklung, wegen der die jungen, gesunden Beitragszahler im Verhältnis zum Anteil älterer Menschen einfach fehlen, bringt dieses umlagefinanzierte System in Schwierigkeiten. Es können also nur Zuschüsse geleistet werden, die z.B. in der Pflegestufe III im Härtefall € 1918 im Monat ausmachen. Allerdings stehen dem Kosten für eine stationäre Pflege entgegen, die nicht selten doppelt so hoch sind. Dafür müssen die zu Pflegenden bzw. deren Kinder und Schwiegerkinder einstehen, bevor das Sozialamt sich einschaltet.

Sicherheit durch Vorsorge

Eine private Pflegezusatzversicherung kann diese Versorgungslücken auffangen und für Sicherheit im Alter sorgen – nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen. Die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge werden sehr gut und ausführlich auf www.pflege-test.de beschrieben, denn es gibt durchaus Unterschiede bei Anbietern und Tarifen. Für Gesunde bietet sich ein Pflegetagegeld an, die Beiträge sind günstiger, da bereits bestehende Vorerkrankungen zu Zuschlägen oder Ablehnungen führen. Das ist aber kein Problem, denn für diese Fälle gibt es die Pflegerentenversicherung, die auch mit Einmalbeiträgen finanziert werden kann und keine Gesundheitsfragen kennt. Sie ist zwar naturgemäß etwas teurer, dafür sind die Tarife flexibler in ihrer Gestaltung.

Private Vorsorge für den Pflegefall sollte Teil jedes Altersversorgungspaketes sein, denn die Pflegekosten können nur teilweise durch die Pflegepflichtversicherung abgefangen werden. Je früher man mit dieser Zusatzversicherung beginnt, desto günstiger sind die Beiträge. Die damit erlangte Sicherheit betrifft nicht nur einen selbst, sondern schützt auch die nächsten Angehörigen davor, zur Begleichung der Pflegekosten herangezogen zu werden, denn Kinder haften hier für ihre Eltern.

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