Schulzeit – Spicken gehörte dazu

15. Juni 2010 – 19:32

Jeder, der irgendwann einmal die Schulbank gedrückt hat, kennt das Problem des Spickens, denn es gab für sehr viele Schüler das Problem, dass eine Klassenarbeit zu schwierig war oder man aus irgendwelchen Gründen versäumt hat, den kompletten Stoff zu lernen und deshalb unsicher wurde. In solchen Fällen war das Spicken etwas relativ Normales, denn sehr viele Schüler haben sich dieser Methode bedient, die zwar eigentlich verboten ist, jedoch bestimmt dem ein oder anderen über ein Schuljahr geholfen hat. Dabei gab es eine ganze Menge Tricks, die entweder von einzelnen oder sogar vom gesamten Klassenverband genutzt wurden und die nun einmal genauer gezeigt werden.

Der allseits bekannte Spickzettel ist der Klassiker unter den Spickmethoden

Eine der klassischen Methoden des Spickens ist der ganz normale Spickzettel, der möglichst klein irgendwo im Heft oder in einem Buch unter dem Tisch angebracht wird. Während der Klassenarbeit ist es dann kein Problem, heimlich die Lösungen abzuschauen und aufzuschreiben. Eine etwas ausgefallenere Methode war der Spickzettel auf der Hand, bei der die Lösungen mit einem Füllfederhalter direkt auf die Handfläche geschrieben werden und somit ebenfalls abgeschrieben werden können. Weitere interessante Infos zum Spickzettel gibt es durch diesen interessanten Spicker Link, der zudem auch unterhaltsame Schulsprüche und Witze präsentiert.

Auch das Heft im Heft ist eine interessante Spickmethode

Wer sich bei einer Klassenarbeit sehr unsicher war, hat unter Umständen vielleicht auch einfach sein Heft mit den Aufzeichnungen genommen und es für die Zeit der Klassenarbeit in das Arbeitsheft gelegt, um jederzeit entsprechende Informationen übernehmen zu können. Das Risiko lag natürlich darin, dass das Heft größer als ein Spickzettel war und deshalb leichter entdeckt werden konnte. Trotzdem wurde auch das Heft im Heft recht häufig erfolgreich oder auch weniger erfolgreich genutzt, wenn es um das Spicken ging.

Spicken gehörte zur Schulzeit einfach dazu

Auch wenn das spicken unter dem Strich eine Sache ist, die das Lernen untergräbt und für eine ungerechte Leistungsbewertung sorgt, gehört es wohl auch heute noch zum Schulalltag dazu. Trotzdem sollte man auch als Schüler daran denken, dass das Notensystem eine Bewertung erlauben soll, anhand derer Firmen später ihre Arbeitnehmer auswählen können. Natürlich sorgt das Spicken hierbei für eine Verzerrung und sollte auf diesem Weg wirklich nur die allerletzte Notlösung darstellen, um sich zu vor einem absoluten Absturz zu retten. Ansonsten gehört diese Angelegenheit zu den streichen, die fast jeder Schüler einmal in seinem Leben macht.

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