Mit kleinen Schritten zum eigenen Vermögen

15. März 2011 – 17:44

Wenn man seine Finanzen in den Griff bekommen will, ist der erste Schritt bestehende Schulden abzubauen und keine neuen Schulden zu machen. Wer wirklich finanziell frei sein will, muss lernen Geld zu kontrollieren, anstatt sich davon kontrollieren zu lassen. Das Geld machen dabei fast immer die Gläubiger, nicht die Schuldner, vermögend. Doch natürlich muss man auch hier differenzieren, denn es gibt durchaus auch gute und notwendige Schulden. Wenn ein Donald Trump oder ein Anton Schlecker einen Kredit aufnimmt, dann tut er das nicht, um sich davon eine neue Luxusyacht zu kaufen, sondern um das Geld investieren und es vermehren zu können.

Eine entscheidende Regel dabei lautet nur Vermögenswerte mit Krediten zu finanzieren. Der Kauf eines großen Flachbildfernsehers durch die neue Kreditkarte sollte für jemanden, der sich vornimmt reich zu werden, Tabu sein. Um Vermögen aufzubauen, muss man möglichst viel von dem Geld behalten, das durch die eigenen Hände geht. Wer seine gesamten Einnahmen aus Gehalt, Aktien und Geldgeschenken ausgibt, hat später nichts um das Geld gewinnbringend anzulegen und möglicherweise Einkommensmillionär zu werden.

Dazu ist es auch notwendig sich aktiv mit Finanzthemen zu befassen und ständig Neues dazuzulernen. Es genügt nicht einige Fonds anzusehen und sein schwer verdientes Geld einem Fondmanager anzuvertrauen, der dafür keine Garantie übernimmt. Es ist von Vorteil sich mit anderen Leuten zusammenzutun, die das gleiche Ziel verfolgen, und auf kluge Berater zu hören, die bereits reich sind oder in der Vergangenheit gute Ergebnisse bei der Vermögensverwaltung erzielt haben, wie zum Beispiel Warren Buffett.

Doch auch im Alltag muss man auf dem Weg zum Reichtum einiges umstellen. Zunächst einmal sollten alle Einnahmen und Ausgaben, die in einem Monat anfallen, genau aufgelistet werden. Dazu reicht es bereits aus, sämtliche Quittungen und Rechnungen aufzubewahren. Außerdem sollten jährliche Ausgaben, z.B. für Vereinsmitgliedschaften und Versicherungen, berücksichtigt werden. Mithilfe der Einnahmen ergibt sich auf diese Weise ein gutes Bild der aktuellen finanziellen Situation. Man muss kein Hellseher oder Experte sein, denn die Zahlen sagen einem alles, was man wissen muss.

Auch wenn es sich banal anhört, muss das erste Ziel sein, die Ausgaben geringer als die Einnahmen zu halten. Dadurch bildet man eine erste kleine Grundlage, mit der man beginnen kann Investitionen zu tätigen und daraus zu lernen.

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