Longboards – der coole Kick

2. November 2010 – 10:19

Longboards sind größer als normale Skateboards, die Länge kann zwischen 90 cm und 150 cm variieren. Eine weiteres großes Unterscheidungsmerkmal ist der größere Achsenabstand. Die großen Räder werden aus weichem Material produziert, dies ist wichtig um den Rollwiderstand zu verringern, so fährt man leichter über Unebenheiten.
Die Kombination Achsenabstand und große Räder aus weichem Material ist dafür verantwortlich, das bei schnelleren Geschwindigkeiten die Fahrstabilität erhalten bleibt.
Die meisten Longboards werden aus Bambus oder kanadischem Ahornholz hergestellt, der Fahrer kann zwischen zwei verschiedenen Rollen auswählen. Während die Gripprolle für optimalen Halt auf dem Fahrbelag sorgt, bietet die Sliderolle zwar auch einen guten Halt, mit dieser kann aber leichter und kontrollierter geslidet werden. Für Fahrer welche dem Regen trotzen wollen, ist die Aquarolle geeignet. Durch Ausfräsungen in der Lauffläche kann das Wasser verdrängt werden und Aquaplaning wird verhindert.

Der Fahrer eines Longboard kann dieses durch Gewichtsverlagerung in die Kurveninnenseite steuern, im Gegensatz zum Skateboard wird beim Longboard Wert auf Geschwindigkeit und Richtungsveränderungen gelegt. Es können Geschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometer erreicht werden, diese können allerdings nur sehr gute und erfahrene Fahrer meistern.
Neben dem Streben nach Geschwindigkeit gibt es noch andere Varianten des Longboardens. Beim Carven ist das Ziel, so viele Turns wie möglich zu schaffen. In Mode ist auch das Dancing gekommen, bei welchem verschiedene Bewegungsrhytmen einstudiert werden können, ein individueller Rhythmus kann gefunden werden. Beim Long Distance Jumping muss versucht werden, so weit wie möglich vorwärts zu kommen, ohne mit seinen Füßen den Boden zu bewegen. Durch bestimmte Bewegungen können auch kleine Anhebungen überwunden werden.

Heelys – die Welt rollt

Rollschuhe – was sind nochmal Rollschuhe ? Inline Skates waren die neuen Rollschuhe und haben sich bis heute absolut durchgesetzt. Doch ist das wirklich das gleiche Fahrgefühl, wie mit Rollschuhen? Wohl eher nicht, dafür aber ein tolles Gefühl, wenn man mit den 4, bzw. 5 Rollen durch die Stadt und das Land fährt. Inlinen ist besser zu vergleichen mit Schlittschuh fahren. Auch das Design lehnt sehr an den klassischen Eishockey Schlittschuhen an. 5 hintereinander gesetzte Rollen ermöglichen die gleichen Moves, wie beim Schlittschuh laufen.
Doch was ist das? Ein Kiddy rast durch ein Einkaufshaus, er läuft nicht, nein er gleitet förmlich über den glatten Bodenbelag. Keine Rollschuhe an, keine Inlines an, nein es sind ganz normale Sneakers in richtig cooler Optik!

Heelys heißt das Zauberwort. Heelys lassen den Jungen durch das Einkaufszentrum gleiten, als könne er schweben. Die Sneaker mit der eingebauten Rolle in der Ferse bringen ganz neuen Fahrspaß auf deutsche Straßen. Der Trend des heelen kommt, wie sollte es anders sein, aus den USA. Der Trick an den Heelys ist die kleine Skateboard ähnliche Rolle, die einfach mühelos in die Ferse des Schuhs eingeklipst wird. Möchte man nicht mehr fahren, wird die Rolle einfach wieder entfernt und der Sneaker ist wieder ein normaler Sneaker. Kein lästiges umziehen mehr, nichts mitnehmen außer ein paar kleiner Rollen, die in die Hosentasche passen.
Beim nächsten Kaufhaus Besuch nicht wundern, wenn die Kids an einem „vorbeischweben“. Es ist einfach die neue Trendsportart „Heelys“.

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