Kredite für Solaranlagen und Photovoltaik

15. April 2010 – 18:59

Solar- und Photovoltaikanlagen liegen hoch im Trend. Gerade die regionalen Banken haben hier ausgefeilte Finanzierungskonzepte für den Häuslebauer entwickelt. Mit nur wenig an direktem unmittelbarem Eigenkapital kann eine entsprechende Anlage auf dem Dach installiert werden, die über einen Kredit finanziert ist. Durch die stetige Weiterentwicklung im Bereich von Dünnschichttechnologie und Solarmodulen entwickeln sich auch die Preise für die Anschaffung solcher Solaranlagen immer weiter nach unten. D.h. für den Endnutzer wird die gesamt Anlage immer günstiger. Die Preisentwicklung im Bereich der Einspeisevergütung wird bei der Berechnung der Kreditpreise dabei entsprechend berücksichtigt.
In den Bereichen von Solaranlagen und Photovoltaik gibt es verschiedene Modelle. Neben der Verplattung auf den Hausdächern gibt es hier auch sogenannte Freiflächenanlagen in Form von Solarparks. Auch bezgl. Der Finanzierung über Kredite gibt es unterschiedliche Modelle. Zu erwähnen sind hier u.a. die Bürgersolaranlagen. Gesamtfinanziert über einen Anbieter haben hier die Bürger die Möglichkeit, einen bestimmten Betrag in die Solaranlage zu investieren (z.B. auf öffentlichen Bauwerken) und so a) den Strom der über die Anlage erzeugt wird günstiger zu beziehen und b) von der Rendite der Anlage zu profitieren.

Die Kreditinstitute und Finanzdienstleister rechnen den Interessenten an solaren Anlagen gerne die Investitionskosten durch und ermitteln – unter Berücksichtigung des Eigenkapitalanteils – die Höhe des Kredites, die Kreditlaufzeit und die zurück zu zahlende Kreditrate. Auf deren Basis lässt sich dann die Rentabilität der gesamten Anlage als Investition abstecken. D.h. die Frage klären, ob die Anschaffung der Solaranlage wirtschaftlich günstig ist und einen entsprechenden finanziellen Ertrag einbringt. Dies ist dann der Fall, wenn die Erträge, die die Anlage über die gesamte Laufzeit erzielt höher ist, als die Anschaffungskosten der Anlage zzgl. der Kreditzinsen bzw. Tilgungsraten sowie der mgl. Entsorgungskosten der Anlage liegen. Im Zusammenhang mit einer solchen Investition kann es u.U. sinnvoll sein, sich mit dem Hersteller bzgl. einer Garantieleistung entsprechend abzusichern. So kann das Risiko einer Investition ohne Rendite minimiert werden. Z.B. dass man Entsorgungskosten nicht kalkuliert hat, die anfallen. Oder das man von einer längeren Laufzeit ausgeht, als der Hersteller. Wichtig ist speziell im Zusammenhang mit der Kapazität der Anlage, dass man den Standort so wählt, dass die Anlage die maximal mögliche Leistung auch erbringen kann. Berücksichtigt werden muss bei einer Kalkulation auch, dass dies unter bestimmten Prämissen u.U. variieren kann.

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