Jahresarbeitsentgeldgrenze überschritten – was nun?

28. April 2011 – 09:36

Die Jahresarbeitsentgeldgrenze stellt die Einkommensgrenze dar, ab der keine Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse besteht. 2011 liegt diese Grenze bei einem Jahresgehalt von 49.500 Euro. Ab diesem Jahresgehalt kann der Versicherte nun wählen, ob er weiterhin in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben möchte, oder aber in die private Krankenversicherung wechseln möchte.

Zumindest in jungen Jahren bietet die private Krankenversicherung für Besserverdiener häufig geringere Beiträge. Schließlich fallen für sie in der gesetzlichen Krankenkasse, in der sich die Beiträge ja prozentual vom Einkommen ableiten, hohe Beiträge an. Ihnen wird der maximale Beitragssatz in Rechnung gestellt, da die Beitragsbemessungsgrenze mit einem Jahresentgeld von 44.450 Euro unterhalb der Jahresarbeitsentgeldgrenze liegt.

Eine genauere Information über die Bedingungen, die Beitagsermittlung und die Leistungen in der privaten Krankenversicherung erleichtert die Entscheidung sehr. Schließlich erlaubt erst ein bestimmter Kenntnisstand eine vernünftige wohlüberlegte Entscheidung.

Betrachtet man alleine den Aspekt der Leistung, so würde dies eindeutig für die private Krankenversicherung sprechen. Schließlich übernehmen private Versicherungsgesellschaften nicht nur die grundlegende medizinische Versorgung, sondern erbringen auch einige Sonderleistungen. Je nachdem, welchen Tarif der Versicherte gewählt hat, lassen sich z.B. zahnmedizinische Behandlungen zu 100% versichern, ebenso zahlt die PKV für Sehhilfen. Außerdem ist man als Privatpatient nicht an kassenärztliche Ärzte gebunden, sondern kann sich auch von Heilpraktikern behandeln lassen. Weitere Leistungsunterschiede sind neben allen anderen Informationen im Internet zu finden.

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