Für einen sorgenfreien Lebensabend: die private Altersvorsorge

22. März 2012 – 09:28

sorgenfreie AltersvorsorgeÜber viele Jahrzehnte konnten sich Arbeitnehmer sicher sein, in der späteren Rentenphase über genügend finanzielle Mittel zu verfügen. Die gesetzliche Rente garantierte das. Die Zeiten haben sich geändert: Die Gesellschaft wird älter, das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenempfängern hat sich ungünstig verschoben. Dadurch steht die gesetzliche Rentenversicherung vor einem Finanzierungsproblem, auf das der Gesetzgeber bereits mit Kürzungen der staatlichen Rente reagiert hat. Weitere Streichungen werden unumgänglich sein. Wer seinen Lebensabend nicht in sehr bescheidenen Verhältnissen verbringen möchte, sollte deshalb unbedingt eine zusätzliche private Altersvorsorge betreiben.

Möglichst früh mit der Vorsorge beginnen

Für eine ausreichende private Rente als Ergänzung muss während des Erwerbslebens ein beträchtlicher Geldbetrag angespart werden. Es ist darum sinnvoll, schon in jungen Lebensjahren damit zu beginnen. Dann können die Sparbeträge über einen großen Zeitraum gestreckt werden. Zudem ergibt sich dadurch ein Zinseszinseffekt: Bereits angehäuftes Kapital vermehrt sich bei einer attraktiven Geldanlage. Schließlich kann man auch nur bei einem frühzeitigen Beginn so viel staatliche Unterstützungen wie möglich in Anspruch nehmen. Der Gesetzgeber hat die Rentenproblematik nämlich längst erkannt und fördert deshalb die private Vorsorge.

Staatliche Förderungen beanspruchen

Zu nennen sind insbesondere die Riester- sowie die Rürup-Rente. Die berufliche und finanzielle Situation entscheidet darüber, welche der beiden Varianten infrage kommt. Für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ist die Riester-Rente empfehlenswert. Für entsprechend zertifizierte Verträge zahlt der Staat einen jährlichen Zuschuss. Das Angebot an solchen Policen ist groß, Interessierte sollten die Konditionen sowie die bisher erzielten Gewinne vergleichen. Auch die individuell passende Anlageform muss gewählt werden. Jüngere Menschen können auf Aktienfonds zurückgreifen, ältere Menschen sollten eher sichere Banksparpläne bevorzugen. Selbstständige können dagegen keine Riester-Rente abschließen. Für sie ist die Rürup-Rente gedacht: Bei dieser besteht die Förderung darin, dass die Beitragsleistungen von der Steuer abgesetzt werden können. Weitere Infos zum Thema im E-Book Finanzen.

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