Fair Trade Kleidung

18. Februar 2010 – 12:12

Fair Trade Kleidung zeichnet sich dadurch aus, dass sie oft aus der ganzen Welt stammt. Doch im Gegensatz zur Massenproduktion werden den Näherinnen und den Arbeitern, die diese Kleidung herstellen, faire Löhne gezahlt. Die Fair Trade Kleidung von Greenality besteht zum Beispiel auch aus Bio-Baumwolle ohne allergieauslösende Stoffe.
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Das Ziel der Fair Trade Kleidung ist nicht der Profit um jeden Preis, sondern die Schaffung von guten Arbeitsbedingungen für die sogenannten Länder der Dritten Welt. Damit soll ein Teil der Bevölkerung es schaffen, der Armut zu entkommen und die Nachhaltigkeit wird gefördert. Beim Kauf dieser Kleidung zahlt man gerne einen etwas höheren Preis, denn schließlich zeichnet sie sich durch beste Qualität aus und wird meist von Hand angefertigt. Das gute Gewissen ist natürlich unbezahlbar. Der Anbieter der Fair Trade Kleidung kauft diese oft direkt von den kleinen Händlern vor Ort und vereinbaren für die Waren einen fairen Preis. Je mehr Menschen gerne Alpaka-Strickwaren, aufwendig gearbeiteten Schmuck und feine Seide tragen möchten – und je mehr bereit sind dafür einen fairen Preis zu zahlen – desto größere Chancen gibt es auf dem Markt für diese Produkte.

Einen fairen Preis zu zahlen ist auch ein Zeichen von Respekt für die Hersteller dieser Kleidung. Der Preis umfasst nicht nur die Kosten für die Produktion, sondern ermöglicht eine Produktion, die sozial gerecht und umweltverträglich ist. Eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung für die Produzenten in den Entwicklungsländern kann so ermöglicht werden. Kinderarbeit ist – gemäß den UN Konventionen – nicht bei der Fair Trade Kleidung erlaubt, denn dazu haben sich auch alle Mitglieder der World Fair-Trade-Organisation (WFTO) verpflichtet.
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Mit der „Fairwear“ gibt es sogar eine eigene Modenschau, die in Briston Kathedrale (Großbritannien) stattfindet. Daran beteiligt sind nur Unternehmen die Mitglied bei der WFTO sind oder deren Kleidungsstücke aus Fairtrade-zertifizierte Baumwolle hergestellt sind. Auch die aus den Harry Potter Filmen bekannte Schauspielerin Emma Watson beteiligte sich schon an der Fairwear, was zeigt, dass Fair Trade Kleidung Stil beweist und auch vor dem Laufsteg nicht Halt macht.

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