Der Staat unterstützt mit der Bildungsprämie die Weiterbildung

23. August 2010 – 08:44

Der Staat finanziert ihre Weiterbildung mit – für bis zu 500 Euro pro Jahr. Das geht seit 2009 mit der noch weitgehend unbekannten, sogenannten Bildungsprämie. Im ersten Jahr wurden bereits ca. 7.200 Prämiengutscheine für die Weiterbildung ausgegeben. Zum Jahreswechsel wurden die Bedingungen noch einmal angepasst, um noch attraktiver zu werden. Mit Erhöhung der Einkommensgrenze und der maximalen Fördersumme zum Jahreswechsel stieg in der Folge die Nachfrage nach Bildungsgutscheinen sprunghaft an, so das zuständige Bundesbildungsministerium. Seither werden täglich über 200 Prämiengutscheine ausgegeben.

Wichtig: Als Bedingungen für die Bildungsprämie hat das Ministerium folgendes festgelegt: Man muss erwerbstätig sein, aber maximal 25.600 Euro (51.200 Euro bei gemeinsam Veranlagten) im Jahr versteuern.

Die Bildungsprämie wird dabei in der Regel in Form eines Prämiengutscheins gewährt. Wichtig ist dabei, dass Weiterbildungsanbieter grundsätzlich nicht verpflichtet sind, die Prämiengutscheine anzunehmen, also heißt es vorher informieren. Die Beratungsstellen weisen auf Anbieter hin, die die Prämiengutscheine akzeptieren.

Im Rahmen der Bildungsprämie werden Kurse, ein Lehrgang oder ein Seminar gefördert, bei dem man etwas Neues für seinen aktuellen bzw. erlernten Beruf lernt. Dabei bekommt man die Hälfte (bis zu 500 Euro) der Gebühr vom Staat geschenkt. Abgewickelt wird das ganze über die jeweiligen Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet. Hier erfährt man auch, welche Weiterbildungsangebote bestehen und ob sie tatsächlich zu einem passen.

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