Das Licht auf den Punkt bringen

9. März 2011 – 18:20

Bislang sah man die LED Spots nur als Beleuchtung für eine punktgenaue Anstrahlung eines Kunstwerkes, der Ausleuchtung von Treppen oder Gängen. Man traute diesen Leuchtmitteln nicht viel zu und benutzte für die normale Ausleuchtung noch die herkömmlichen Glühlampen oder unter Umständen vielleicht auch noch die Energiesparleuchten, welche gegenüber den herkömmlichen Glühlampen schon eine sehr gute Stromreduzierung aufweisen konnten. Die LED-Lampen gab es bereits, noch bevor die erste Energiesparlampe auf den Markt kam. Nur traute man dieser neuen Technik noch nicht zu, die gesamte Beleuchtung zu übernehmen. Zudem wurden die ersten LED Birnen und Spots auch wirklich dazu benutzt, einen gewissen Gegenstand in ganz besonderer Weise hervorzuheben.

Dabei sollte man, wenn man sich einmal für die neue LED-Produkte entscheidet, nach Möglichkeit keine herkömmlichen Leuchtmittel innerhalb des gleichen Stromkreises verwenden, da es bei den herkömmlichen Lampen in einigen Fällen schon zu sogenannten Spannungsspitzen kommen kann, welche unter Umständen die LED-Lampen erheblich beschädigen können. Dies hört sich zwar ziemlich kompliziert an, ist es aber im Grunde nicht. Jeder LED-Spot wird über einen besonderen Trafo angesteuert. Gerade diese Trafos nehmen eine wenn auch kurzfristige Überspannung von rund 50 % nicht so ohne Weiteres hin.

Zudem gehören alle LEDs der sogenannten Halbleitertechnik an, und die an anderen elektrischen Leuchtmitteln des Öfteren auftretenden Spannungsspitze, was man leider bis heute nicht beheben und ändern konnte, kann einen kleinen für die LED Spots notwendigen Trafo schon leicht beschädigen. Dabei gehen die meisten Leute von einer falschen Vorstellung aus, denn eine herkömmliche 20-Watt-Glühbirne strahlt nicht heller, sondern verbraucht nur während einer Stunde diese Energie.

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